Gevorg Hakobyan

Der armenische dramatische Bariton Gevorg Hakobyan studierte am Komitas-Staatskonservatorium in Jerewan bei Maestro Sergey Danielyan. 2008 wurde er beim renommierten Ersten Internationalen Pavel-Lisitsian-Baritonwettbewerb in Moskau mit der Goldmedaille und dem Ersten Preis ausgezeichnet und 2011 als Verdienter Künstler der Republik Armenien geehrt.

In der Spielzeit 2025/26 debütiert Gevorg an der Opéra de Paris als Scarpia in Tosca, eine Rolle, die er auch an der Niederländischen Nationaloper, beim Puccini-Festival und an der Israelischen Oper singt. Zudem gibt er sein Debüt in einer Hauptrolle als Titelrolle in Rigoletto an der Dänischen Nationaloper. In der vergangenen Spielzeit sang Gevorg den Rangoni in der Neuproduktion von Boris Godunow an der Niederländischen Nationaloper und kehrte an das Teatro dell'Opera di Roma zurück, um dort als Scarpia in Tosca und als Paolo in Simon Boccanegra aufzutreten.
Gevorg trat an der Wiener Staatsoper, dem Teatro Real Madrid, dem Liceu Barcelona, der Nationale Opera Amsterdam, dem Teatro Filarmonico di Verona, dem Palau de les Arts Valencia, dem Teatro Carlo Felice Genua, dem Bolschoi-Theater Moskau, dem Mariinski-Theater, dem Michailowski-Theater, der Nationaloper Amsterdam, der Oper Stuttgart, den Terme di Caracalla Roma, dem Teatro Communale di Bologna, dem Palau des les Arts Reina Sofia, dem Teatro Massimo di Palermo, dem Armenischen Nationalen Akademischen Theater für Oper und Oper auf Ballett, Hong Kong Cultural Centre, Opera de Lille, Opera di Genova und Teatro Regio di Torino sowie das White Nights Festival St. Petersburg und das Savonlinna Festival.
Er hat mit folgenden Regisseuren zusammengearbeitet: Barrie Kosky, Stefano Poda, Robert Carsen, Lydia Steier, Julia Pevzner, Rimas Tuminas, Alice Hegimbashyan, Gegam Grigorian, Mariusz Trelinkski, Marina Bianchi und Dirigenten wie Lorenzo Viotti, Anton Grishanin, Placido Domingo, Daniele Callegari, Axel Kober, Marco Armiliato, Nicola Luisotti, Alexandre Bloch, Jader Bignamini, Dmitri Jurowski, Gennady Rozhdestvensky, Tugan Sokhiev, Daniel Oren, Henrik Nanasi, Michele Gamba und Oksana Lyniv.