Carolin Pienkos

Carolin Pienkos wurde in Osnabrück geboren und studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Kulturwissenschaft in Bremen. Schon während des Studiums sammelte sie viele Theatererfahrungen als Assistentin in Regie und Dramaturgie an verschiedenen Theatern, darunter im Deutschen Schauspielhaus Hamburg, im Bremer Theater, im Oldenburgisches Staatstheater und an der Bremer „shakespeare company“ und verarbeitete diese für wissenschaftliche Studien.

Nach dem Studium begann sie im Jahr 2001 als Regieassistentin am Wiener Burgtheater, wo sie unter anderem mit Dimiter Gotscheff, Dieter Giesing, Nicolas Stemann, aber vor allem mit Andrea Breth zusammenarbeitete und an Aufführungen wie Schillers „Maria Stuart“ und „Don Carlos“, Williams „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, Jelineks „Das Werk“, Hofmannsthal „Elektra“ oder Hauptmanns „Vor Sonnenuntergang“ beteiligt war. Zeitgleich inszenierte sie ab 2002 im Kasino und Vestibül des Burgtheaters diverse Stücke wie Richters „Sieben Sekunden“ oder Albees „Die Zoogeschichte“.

Für ihre Uraufführung des Stückes „lieber weit weg“ von Gerald Murphy im Vestibül des Wiener Burgtheaters wurde sie im Jahr 2005 für den „Nestroy-Preis“ in der Kategorie „Bester Nachwuchs/Regie“ nominiert.

2005 inszenierte Pienkos unter anderem in Hamburg und Bremen, vor allem aber in Wien Stücke wie Shakespeares „Romeo und Julia“ und „Wie es euch gefällt“, Shaffers „Revanche“, Hennings „c(r)ash“ oder Ayckbourns „Halbe Wahrheiten“. Für ihre Inszenierung von William Shakespeares „Coriolan“ kehrte sie 2016 an das Burgtheater zurück.