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Lilly Jørstad

Die in Astrachan (Russland) geborene norwegische Mezzosopranistin Lilly Jørstad beginnt im Alter von 4 Jahren zu singen. Als Teenager zog sie mit ihrer Familie nach Norwegen und schloss 2012 ihren Master an der Trømso University ab.

Nach der Teilnahme an vielen Festivals und dem Gewinn mehrerer Preise, darunter der 1. Preis beim Concorso Internazionale di Portofino und der 3. Preis beim Concorso Internazionale di Canto Lirico „Giacinto Prandelli“, besuchte Lilly Jørstad im Sommer 2012 die Accademia Rossiniana in Pesaro, wo sie die Chance hatte, beim Rossini Opera Festival als Melibea in Il viaggio a Reims unter der Leitung von Alberto Zedda zu debütieren. Im selben Jahr wurde sie Solistin an der Mariinsky-Akademie in St. Petersburg engagiert.

2014 wechselte sie an die Akademie der Mailänder Scala, wo sie die Gelegenheit hatte, die Titelpartie in der Cenerentola-Produktion für Kinder zu spielen und in Konzerten unter der Leitung von Zubin Mehta, Stefano Ranzani sowie Nayer Nagui in Mailand, Abu Dhabi und Ägypten zu singen. Im Herbst 2015 debütierte sie im Großen Haus der Mailänder Scala als Rosina in Il barbiere di Siviglia in der historischen Jean-Pierre Ponnelle-Produktion, neben Leo Nucci als Figaro und Ruggero Raimondi als Don Basilio.

Weitere Höhepunkte ihrer Karriere waren wiederum Rosina, diesmal an der Wiener Staatsoper, Siebel in Faust am Opernhaus Zürich, Meg in Falstaff (Neuproduktion) in Wien unter der Leitung von Zubin Mehta und inszeniert von David McVicar, Beethovens 9. Symphonie unter der Leitung von Zubin Mehta in Mailand und Granada mit dem Teatro San Carlo di Napoli Orchestra und in Taormina mit dem Orchester des Teatro Massimo di Palermo, Bruckners Te Deum beim Maggio Musicale Fiorentino erneut mit Zubin Mehta, Smeton in Anna Bolena am Teatro Nacional Lisboa, La Mort de Cléopâtre in Tokio, Mozarts Requiem im Concertgebouw Amsterdam unter der Leitung von Markus Stenz, Macbeth Underworld an der Monnaie in Brüssel.

Jüngst konnte man Lilly erneut in Brüssel erleben (Die tote Stadt, Kris Defoorts Time of our singing und Lulu), am La Fenice in Venedig als Sara in Roberto Devereux (Donizetti, Rollendebüt), als Cherubino) an der Hamburgischen Staatsoper; als Rossinis Tancredi (am Teatro Petruzzelli auf Bari; einmal mehr als Rosina an der Bayerischen Staatsoper München sowie als Meg Page (Falstaff) beim NCPA Peking und als Rossinis Cenerentola in Stuttgart.

Neben der Carmen bei der Oper im Steinbruch St. Margarethen führen sie kommende Verträge an die Norske Opera Oslo (wieder in ihrer Schlüsselpartie als Rosina), in die Arena di Verona (La traviata), als Fjodor an die Mailänder Scala (Boris Godunov, Saisoneröffnung unter Riccardo Chailly) sowie als Olga (Evgenij Onegin) nach Brüssel.