Michael McCown

Nach seinem Master-Abschluss am New England Conservatory und einem Jahr als Apprentice an der Utah Opera wurde der amerikanische Tenor Michael McCown Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Dort sang er in 19 Jahren mehr als 90 Partien. Sein Epochen-umfassendes Repertoire beinhaltet Partien wie Walther von der Vogelweide (Tannhäuser), Spoletta (Tosca), Don Basilio und Don Curzio (Le nozze di Figaro), Prior Walter (Angels in America), Don Alvar (L’Africaine), Antonio (The Tempest,), Mime (Das Rheingold), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Ein Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), und die Knusperhexe (Hänsel und Gretel). Mit besonderer Leidenschaft widmet sich Michael McCown der Musik von Benjamin Britten; er sang bisher u.a. Edward Fairfax Vere (Billy Budd), Lysander und Francis Flute (Midsummer Night’s Dream), General Sir Philip Wingrave (Owen Wingrave), Johnny Inkslinger (Paul Bunyan) und die Titelpartie in Albert Herring. Gastengagements führten den Tenor etwa an die Staatstheater in Darmstadt, Wiesbaden und Nürnberg, an das Aalto Theater in Essen, an die Deutsche Oper am Rhein und an die Bayerische Staatsoper München. Zu den DirigentInnen und RegissieurInnen, mit denen Michael McCown arbeitete, zählen Johannes Debus, Sian Edwards, Erik Nielsen, Julia Jones, Giorgio Morandi und Sebastian Weigle bzw. Keith Warner, David Alden, Brigitte Fassbaender, Hans Neuenfels, Florentine Klepper, Tobias Kratzer, Anselm Weber, Christof Loy und Katharina Thoma. Liederabende gab der vielseitige Sänger in Frankfurt und in der Schweiz sowie in Chicago, New York und Texas.

Foto (c) Barbara Aumüller