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Amélie Hois

Die junge Sopranistin Amélie Hois wurde in Österreich (Wien) geboren, wo sie ihre ersten Erfahrungen mit klassischer Musik machte und im Kinderchor der Wiener Staatsoper sang. Dort sang sie schon als kleines Kind viele Solistenrollen wie zum Beispiel den Hirtenjungen in Tosca. An der Universität Mozarteum in Salzburg studierte sie Sologesang bei Michèle Crider und Schauspiel und schloss ihr Studium im Juni 2018 mit summa cum laude ab. Neben Gesang studierte sie auch Kontrabass Konzertfach an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ihre erste Rolle überhaupt war 2011 als Rowan in Brittens The little Sweep als Kinderoper an der Wiener Staatsoper. 2013 gab sie dort ihr Operndebüt als Bastienne in Bastien und Bastienne. Mit 14 Jahren sang Amélie am Volkstheater Wien im Musical Cabaret die Solo- Rolle des jungen Mädchens, unter der Leitung von Michael Schottenberg.


Im Alter von 19 Jahren, folgte die Rolle der Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel beim Miami Summer Music Festival in den USA. 2016 zog sie nach Italien, um am Conservatorio di Giuseppe Verdi in Mailand zu studieren. Es folgten die Rollen der Zerlina in Don Giovanni, der Susanna in Le nozze di Figaro, der Nannetta in Verdis Falstaff und der Pamina, mit Auftritten am Opernhaus von Kosice/Slowakei, am Theater MuTh in Wien und den Open-Air-Festspielen Passion Artists und debütierte auch als Solistin im Mai 2019 im Wiener Musikverein mit Vera Karner und Dominik Wagner.


Sie stand im Finale vieler wichtiger Wettbewerbe wie dem "Concorso Aslico" in Como und gewann 2018 den Nico Dostal Preis des "Internationalen Nico Dostal Operettenwettbewerbs". Im April 2021 war sie als Finalistin des Wettbewerbs "ZukunftsStimmen" mit Elina Garanca und Karel Mark Chichon zu hören sein.


Neben dem Sologesangs-Studium studierte sie auch Schauspiel an der Universität Mozarteum Salzburg. Bereits als junges Mädchen stand sie in der berühmten Dornhelm-Verfilmung der Oper La Bohème mit Anna Netrebko und Rolando Villazon vor der Kamera. Da Amélie auch noch italienisch, englisch, französisch und spanisch fließend spricht, spielt sie nicht nur in deutschen, sondern vor allem auch in vielen internationalen Filmen mit. So hat sie 2020 mehrere Kurzfilme gedreht und wirkte 2021 als Hauptdarstellerin in der österreichischen Dokumentation A time travel into Music and Media von Peter Eipeldauer mit.