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Jongmin Park

Der südkoreanische Bass wurde in Seoul geboren und studierte Gesang an der Korean National University of Arts. Als Mitglied der Accademia del Teatro alla Scala, Mailand, wurde er von Mirella Freni, Luciana Serra, Luigi Alva und Renato Bruson unterrichtet. Park gewann 2015 den BBC Cardiff Singer of the World Song Prize und war von 2013 bis 2019 Mitglied des renommierten Ensembles der Wiener Staatsoper.


In der Spielzeit 2021/22 ist Jongmin an der Berliner Staatsoper als Abimélech in Samson et Dalila sowie am Teatro alla Scala als Cappelio in I Capuleti e I Montecchi und am Teatro Real Madrid als Ramfis in Aida zu sehen.


Zu den jüngsten Höhepunkten gehören Debüts am Teatro Real Madrid und an der Opéra de Rouen Normandie. Er trat auch an der Metropolitan Opera als Colline in La Bohème und an der Wiener Staatsoper in Produktionen von Il trovatore (Ferrando), Die Zauberflöte (Sarastro), Il barbiere di Siviglia (Basilio), Rusalka (Wassermann), Manon (Le Comte des Grieux) und Le nozze di Figaro (Figaro). Jongmin hat auch die Rollen von Narbal und Raimondo in Neuproduktionen von Les Troyens und Lucia di Lammermoor gesungen.


Weitere Höhepunkte sind Opernproduktionen am Royal Opera House Covent Garden und beim Savonlinna Opera Festival, wo Jongmin Sir Giorgio in I puritani und Ludovico in Otello gespielt hat. Park sang auch bei den Salzburger Festspielen und den Salzburger Osterfestspielen unter der Leitung von Christian Thielemann.


Auf der Konzertbühne trat Jongmin bei den BBC Proms, im Wiener Konzerthaus in Verdis Messa da Requiem und in der Royal Festival Hall mit The Philharmonia unter Edward Gardner auf. Park hat auch Beethovens Sinfonie Nr. 9 mit dem London Symphony Orchestra und mit dem NHK Orchestra in Japan unter Herbert Blomstedt aufgeführt. Er hat Solokonzerte in München und Frankfurt sowie im Wiener Musikverein und in der Wigmore Hall gegeben.


Neben dem BBC Cardiff Singer of the World 2015 hat er weitere Preise und Wettbewerbe gewonnen, darunter die International Tchaikovsky Competition und den Birgit Nilsson Wagner-Award bei Operalia.