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Mikheil Sheshaberidze

Mikheil Sheshaberidze wurde in Kaspi (Georgien) geboren und studierte Gesang am Staatlichen Konservatorium „Vano Sarajishvili“ in Tblisi bis 2006. Verschiedene Meisterklassen (u.a. bei Lella Cuberli) und Erfolge bei renommierten italienischen Wettbewerben schlossen sich an. Schon bald konnte er sich mit anspruchsvollen Rollen seines Fachs auf der Opernbühne etablieren, u.a. als Don José (Carmen), Pinkerton (Madama Butterfly), Cavaradossi (Tosca), Roberto in Puccinis früher Oper Le Villi oder als Foresto in Verdis Attila. Er wurde an internationale Bühnen eingeladen als Alvaro (La forza del destino), Ismaele (Nabucco), Otello (in der Regie von Cristina Muti), Dick Johnson (La fanciulla del west), Turridu (Cavalleria rusticana) u.a. nach Mailand, Parma, Triest, Split, ans Teatro Real in Madrid, nach Seoul, Lucca, Ravenna, Livorno, Bukarest, Tallin, Tblisi oder Cagliari.

Eine besondere Verbindung unterhält der junge Tenor mit der Arena di Verona, wo er als Don José debütierte und seither regelmäßig zu Gast war, u.a. als Cavaradossi oder Pollione in Bellinis Norma. 2019 war er als Maurizio in Cileas Adriana Lecouvreur und Radames (Aida) in Verona zu erleben, als Foresto in Cagliari und gab sein Rollendebüt als Manrico (Il trovatore) an der Kroatischen Nationaloper in Zagreb. 2020 konnte er noch als Pollione am Teatro San Carlo in Neapel debütieren, bevor weltweit die Theater pandemiebedingt schließen mussten.

Den Calaf in Turandot verkörperte er nicht zuerst in Puccinis Oper, sondern in der Vertonung von Ferrucio Busoni am Teatro Lirico in Cagliari, bevor er schließlich Puccinis Partie unter der Regie von Robert Wilson am Opernhaus von Vilnius debütieren konnte, gefolgt von einer weiteren Produktion in Taipeh.