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Angelo Pollak


Der musikalische Weg des Tenors Angelo Pollak begann im Alter von sechs Jahren, als er in das Hochbegabtenförderungsprogramm an der Universität für Darstellende Kunst und Musik Wien mit den Instrumenten Klavier und Violoncello aufgenommen wurde. Er studierte Gesang an der Universität für Darstellende Kunst und Musik Wien in der Klasse von Margit Klaushofer sowie Lied in der Klasse von Charles Spencer und absolvierte 2019 den Masterstudiengang mit Auszeichnung. Zudem besuchte er Meisterklassen u. a. bei Peter Schreier, Sir András Schiff, Robert Holl, Brigitte Fassbaender, Rudolf Jansen und Helmut Deutsch.

Schon früh sammelte Angelo Pollak erste Opernerfahrung in der Kinderoper der Wiener Staatsoper, und debütierte 2013 bei den Salzburger Festspielen im Rahmen des Young Singers Projects unter der Leitung von Daniele Gatti. Im November 2014 gewann er gemeinsam mit seiner Schwester Fiona den 1. Preis des Festivals Vocallis in Vaals.

Mit der Spielzeit 2016/17 wurde er Ensemblemitglied am Theater Regensburg, wo er u. a. als Tamino, Lyonel (Martha) oder als Steuermann (Der Fliegender Holländer) zu sehen war. In der viel beachteten Uraufführung Die Banalität der Liebe der israelischen Komponistin Ella Milch-Sheriff in der Regie von Itay Tiran sang er am selben Haus eine der Hauptpartien. Er arbeitete mit Regisseuren wie Brigitte Fassbaender, Stefan Herheim, Tatjana Gürbaca oder Hendrik Müller. Unter Jonathan Nott debütierte er als Basilio und Curzio (Le nozze di Figaro) in Tokio.

Als gefragter Konzertsänger gab er in der Vergangenheit Liederabende mit KS Robert Holl und Sir András Schiff und präsentierte u. a. im Wiener Stephansdom und der Wiener Augustinerkirche in zahlreichen Konzerten sein umfangreiches Repertoire. Darüber hinaus gab er sein Debüt im Theater an der Wien unter Bertrand de Billy in Strauss´ Capriccio sowie am Daegu Opera House in Südkorea als Tamino. Er war außerdem in Haydns Schöpfung anlässlich der Festspieleröffnung in Salzburg zu hören, debütierte im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und konzertierte mit seiner Schwester am Klavier im Brucknerhaus Linz, im Tschaikowski-Konservatorium Moskau und beim Eilat-Musik-Festival in Israel.

Aktuell ist Angelo Pollak Mitglied des neuen opernstudios de rWiener Staatsoper, wo er vor kurzem als Junger Diener in Elektra unter Welser Möst eingesprungen ist.

Angelo Pollak ist der erste klassische Musiker auf der deutschsprachigen „30 under 30 Forbeslist“.