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Sorin Coliban


Der Bassbariton wurde in Bukarest geboren und studierte an der Musikakademie seiner Heimatstadt. Seine Karriere begann 1996 als Don Giovanni (Inszenierung: Ruggero Raimondi) im Megaron, Athen. In den folgenden Jahren erhielt er Einladungen u. a. ans Royal Opera House Covent Garden, die Pariser Opéra national und das Théâtre du Châtelet, nach San Francisco, Santiago de Chile, Tel Aviv, zum Rossini Festival in Pesaro, an die Oper von Monte Carlo, die Bayerische Staatsoper München, die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, das Stadttheater Klagenfurt, nach Luzern, zu den Wiener Festwochen sowie an die Wiener Staatsoper und die Volksoper Wien.

Sein Repertoire umfasst Partien wie Filippo II (Don Carlos), Fiesco (Simon Boccanegra), Procida (Les vêpres siciliennes), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Ferrando (Il trovatore), Banquo (Macbeth), Don Giovanni und Commendatore (Don Giovanni), Capulet (Roméo et Juliette), Escamillo (Carmen), Colline (La Bohème), Sarastro (Die Zauberflöte), Mose (Mose von Rossini), Don Magnifico (La Cenerentola), Holländer (Der fliegende Holländer) und die Titelrolle in Salvatore Sciarrinos Macbeth.

Als Konzertsänger hat sich der Künstler unter anderen mit Werken von Mendelssohn (Elias), Bach (Matthäus-Passion), Verdi (Requiem), Gustav Mahler (8. Symphonie) und Beethoven (9. Symphonie) in Bukarest, Tel Aviv, Lyon und Dresden erfolgreich präsentiert.

Sorin Coliban war von 2004 bis 2020 festes Ensemblemitglied der Volksoper Wien sowie der Wiener Staatsoper und stand an diesen Häusern u. a. in folgenden Rollen auf der Bühne: Archelaos (Der König Kandaules), Commendatore (Don Giovanni), Bonzo (Madama Butterfly), Müller (Irrelohe), Zuniga (Carmen), Sprecher und Sarastro (Die Zauberflöte), Bartolo (Die Hochzeit des Figaro), Friedrich Engel (Der Evangelimann), Konrad Nachtigall (Die Meistersinger von Nürnberg), Timur (Turandot), Eremit (Der Freischütz), der Bauer (Die Kluge), Tommaso (Tiefland), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Kontschak (Fürst Igor), Monterone (Rigoletto), Filippo und Großinquisitor (Don Carlos), Fra Melitone (La forza del destino), Fasolt (Das Rheingold) und Goriantschikov (Aus einem Totenhaus).

Tourneen der Wiener Staatsoper führten Sorin Coliban in die Hamburger Laeiszhalle und ins Royal Opera House Muscat. Er gastierte bei den Bregenzer Festspielen, beim Mozart Festival La Coruna, in Berlin, Bukarest, Lausanne und Hamburg. Im Sommer 2013 debütierte er unter der Leitung von Kirill Petrenko bei den Bayreuther Festspielen als Fafner in Frank Castorfs Rheingold-Inszenierung. Bei der „Oper im Steinbruch“ war er bereits 2017 als Sparafucile (Rigoletto) zu erleben.