Martin Piskorski

Martin Piskorski wurde Wien geboren. Schon früh sammelte er erste musikalische Erfahrungen als Geiger und war Altsolist bei den Schubert-Sängerknaben in Wien, mit denen er auf Tourneen nach Japan, Deutschland und Italien ging. Er sang den 3° Knaben in „Zauberflöte“ am Landestheater Salzburg.


Martin Piskorski studierte bei Prof. Margit Klaushofer (Gesang) und Prof. Charles Spencer (Lied). Der junge Tenor war Mitglied beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele, wo er dann auch den Haushofmeister in „Rosenkavalier“ mit M° Zubin Mehta und M° Franz Welser-Möst sang.

Er war Mitglied der Accademia Teatro alla Scala in Mailand, gab an diesem Theater sein Debüt als Borsa in „Rigoletto“ und kehrte als Tamino unter der Regie von Peter Stein und dem Dirigat von Adam Fischer an die Scala zurück.

Unter anderem sang Martin Piskorski den Alfred in „Fledermaus“, den Don Ottavio am Schlosstheater Schönbrunn in Wien, den Preacher in Bernstein’s „Mass“ an der Neuen Oper Wien, den Nemorino am Daegu Opera House in Korea und den Rinaldo in „Armida“ in Kroatien.

2017/18 gab der Sänger den Belmonte am Teatro Comunale in Treviso und in Ferrara, die Titelpartie in Gounod’s „Faust“ an der Tulsa Opera, den Seemann in „Tristan und Isolde“ in Amsterdam mit Marc Albrecht, den Faust in Heidelberg und den Jaquino an der Scala Milano mit M° Myung-Whun Chung.

2018/19 ist Martin Piskorski als Tamino in Wiesbaden und bei den Festspielen St. Margarethen, bei Konzerten in Philadelphia, Washington, New Jersey und New York, als Sou-chong in „Land des Lächelns“ in Dortmund, Alfred in „Fledermaus“ am Brucknerhaus Linz und als Tamino mit der Scala Milano auf Tournee in China zu hören.

2020 wird der Tenor den Walther von der Vogelweide in „Tannhäuser“ an der Scala Milano singen.

Martin Piskorski hat auch als Konzertsolist mit den Berliner Symphonikern an der Neuen Philharmonie Berlin und bei der Aids-Gala an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf gesungen.