Theo Lebow

THEO LEBOW ist derzeit an der Frankfurter Oper im Festensemble und sowohl in Nordamerika als auch in Europa tätig und festigte seinen Ruf als einer der besten jungen lyrischen Tenöre auf internationalen Bühnen. Seine Leistungen zeigen außergewöhnliche

Intelligenz und musikalisches Verständnis und sein schauspielerisches Können ergänzt seine technische Finesse und seinen schönen Klang.

Diese Eigenschaften haben es ihm ermöglicht, ein bemerkenswert vielfältiges Repertoire vom Barock bis zur Gegenwart aufzubauen.


Der gebürtige Amerikaner aus Los Angeles tritt nun in seinem dritten Jahr als Ensemblemitglied der Frankfurter Oper auf. Das Repertoire reichte von Tamino in Mozarts Die Zauberflöte und Tom Rakewell in Strawinskys The Rake's Progress bis zur Tenorrolle von Massimo in Glucks Ezio. Ieiner kürzlich erschienenen Neuproduktion von Mozarts Betulia liberata waren die Kritiken von seiner Darstellung des Ozia begeistert.


Nach seinem Auftritt an der Boston Mid-Summer Opera als Almaviva in Il barbiere di Siviglia kehrte Lebow nach Frankfurt zurück. In seiner Saison 2018-2019 spielte er unter anderem in Ariadne auf Naxos, Satyricon, The Merry Widow, Dalibor und Die Zauberflöte. In den Jahren 2017-18 hörten ihn die Frankfurter Operngäste als Ruiz in Il Trovatore, Squeak in Billy Budd, Ein alter Gefangener in Janáceks From the House of the Dead sowie als Carlo in der Frankfurter Erstaufführung von Manfred Trojahns Enrico, und Krell in

der Weltpremiere von Arnulf Herrmanns Der Mieter. Theos Repertoire reicht vom Barock bis zur Gegenwart, umfasst bereits rund 20 Rollen in Opern, und er hat in sechs Sprachen gesungen.


Zu den Engagements gehörten Jupiter/Apollo in Händels Semele an der Seattle Opera; Picasso und F. Scott Fitzgerald in der Uraufführung von Ricky Ian Gordons Oper „27" neben Stephanie Blythe und Elizabeth Futral für das Operntheater von St. Louis (ebenfalls auf CD von Albany Records); Jaquino in Beethovens Fidelio beim Shippensburg Festival in Pennsylvania; Mr. Porcupine in Tobias Pickers Fantastic Mr. Fox für die Opera San Antonio und die Odyssey Opera in Boston sowie Fenton in Verdis Falstaff an der Opera Hamilton - seinem kanadischen Debüt -, wo er für seinen „plangent tenor with a sweet timbre“ (La Scena Musicale, Montréal) gefeiert wurde.


Theo wurde von der Santa Fe Opera mit dem Richard Tucker Foundation Award ausgezeichnet und wurde Teil des Young Artists Programms. Es folgten Einladungen an das prestigeträchtige San Francisco Opera Merola Summer Program und zum Young Artist Program der Seattle Opera.


Bei Konzerten zeichnen sich Theos Auftritte durch musikalische Beredsamkeit und kraftvolle Kommunikation des Textes aus, verbunden mit stimmlicher Schönheit. Er hat im Weill Recital Hall der Carnegie Hall gesungen; ein Schwabacher Debütkonzert in San Francisco; Konzerte mit dem New York Festival of Song im Terrace Theatre des Kennedy Center in Washington sowie in Caramoor und New York City; und nahm an einem Schubert und dessen Welt von vokaler Kammermusik beim Bard Music Festival in New York teil.



Theos Konzertengagements listen mehrere Auftritte auf der Hauptbühne der Carnegie Hall, insbesondere als Solist in Händels Messiah. Auf der gleichen Bühne hat er das Tenorsolo in Mendelssohns Symphonie Nr. 2 (Lobgesang) und Ausschnitte aus Verdis Rigoletto zusammen mit der Sopranistin Jennifer Zetlan gesungen.


Theo hatte auch die seltene Gelegenheit, 2011 mit Bryn Terfel, Stephanie Blythe und Angela Meade bei der Richard Tucker Gala in der Avery Fisher Hall im Lincoln Center zu singen.