Loïc Félix

Nachdem Loïc Félix in seiner frühen Kindheit ein herausragender Solosänger unter den Petits Chanteurs à la Croix de Bois war, entschloss er sich, Opernsänger zu werden und trat dem CNSM von Paris bei, wo er den Klassen von Christiane Eda-Pierre und Christiane Patard folgte. Er besuchte auch die renommierten Meisterklassen von Michel Sénéchal, Régine Crespin und Renata Scotto.


Sobald er das Konservatorium mit seiner prächtigen Stimme und seinem theatralischen Talent verließ, wurde er von einer großen Anzahl europäischer Theater eingeladen und durch sein abwechslungsreiches Repertoire bekannt. Von Mozart mit Die Entführung aus dem Serail (Pedrillo), Die Zauberflöte (Monostatos), Le Nozze di Figaro (Don Basilio) über Britten mit The Little Sweep und Albert Herring (Titelrolle) bis zur Kreation von Nègre des Lumières von Chevalier de Saint-George. Er sang auch in Benvenuto Cellini, Carmen, Orphée aux Enfers, Roméo und Julia, Falstaff, Salomé, Les Mamelles de Tirésias, Doktor Faust und Turandot von Busoni.


Der komödiantische Tenor fühlt sich im Repertoire der Operette besonders wohl. Er hat auch in La Vie Paris, Les Brigands, La Grande Duchesse de Geroldstein, La Périchole, Monsieur Choufleuri, La Veuve Joyeuse und Die Fledermaus gespielt


Er tritt regelmäßig am Théâtre du Châtelet und an der Opéra Comique in Paris auf, am Capitole in Toulouse, an der Opéra National du Rhin, an den Opernhäusern in Lyon, in Avignon, in Montpellier, in Marseille, in Monte Carlo, in Nizza, in Bordeaux, in Lille, in Nancy. In Europa wurde er in Wien, Valencia, Lüttich, Genf, Edinburgh, Baden Baden, Warschau, Luxemburg, Ancona und Cagliari gefeiert. Er wurde auch zu einer Reihe von Festivals wie Glyndebourne (Carmen) und Aix-en-Provence (Die Zauberflöte) oder den Wiener Festwochen eingeladen.


Er hat unter der Leitung von Ludovic Morlot, Marc Minkowski, Paolo Arrivabeni, François-Xavier Roth, David Parry, Philippe Auguin, William Christie und Kazushi Ono gesungen. Er arbeitete mit Regisseuren wie David Mc Vicar, Macha Makeïeff und Jean-François Jean-Louis Grinda, Jean-Paul Scarpitta, Christophe Honoré, Sivadier.


Mit der Londoner Plattenfirma Opera Rara hat er Vert-Vert von Offenbach sowie Ermione von Rossini und Maria di Rohan von Donizetti aufgenommen.


Kürzlich sang er Giglio in Les Aventures du Roi Pausole am Grand Théâtre von Genf, La Favorite und Samson et Dalila am Théâtre des Champs-Elysées, L'Amour des trois oranges am Maggio Musicale Fiorentino, Die Zauberflöte in Nizza und Marseille, Valencia und im Grand Théâtre de Genève, Lakmé in Montpellier und Avignon, Le Nozze di Figaro (Basilio) in Montpellier, Eugene Onegin in Montpellier, Limoges und Tours, Hippolyte et Aricie und Carmen in Glyndebourne, Dialogues des Carmélites in Lyon und in Bologna, Orphée aux Enfers in Marseille und das Folies d'O Festival, Barbe bleue in Nantes, Angers, Rennes und Le Mans, Tosca und La Favorite in Marseille, Fantasio beim Festival Radio-France und in Paris, Barkouf und Werther in Straßburg, Turandot in Montpellier und Marseille, Roméo et Juliette von Berlioz in Toulouse und in Stuttgart, Carmen à Venice, Lakmé in Marseille, Fantasio und Der Zigeunerbaron in Genf, Die tote Stadt in Limoges, Die Entführung aus dem Serail in Konzertfassung mit dem Orchestre de Chambre de Paris in der Philarmonie de Paris, L’Heure espagnole auf Tournee mit Les Siècles, Maitre Peronilla mit dem Orchestre National de France


Weiters geplant sind Falstaff in Lille, Caen und Luxemburg, Les Contes d'Hoffmann in Brüssel, Yvonne, princesse de Bourgogne an der Pariser Nationaloper, Tosca und Entführung aus dem Serail in Marseille, Madame Butterfly in Straßburg und Turandot bei den Opernfestspielen St. Margarethen. Er gibt auch einige Konzerte wie u.a. in Lille.


Oktober 2019

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