Benedikt Kobel

Der in Wien gebürtige Tenor ist seit 1988 als Solist der Wiener Staatsoper und

Volksoper engagiert. Gastspiele während dieser Zeit führten ihn u.a. an die

Opernhäuser Sydney, Dresden, Leipzig, Frankfurt, Köln, Zürich, Amsterdam, Triest,

Bologna, Rom, Monte Carlo, Nizza, zu Festivals nach Salzburg, Gstaad (Menuhin),

Spoleto, Gran Canaria, Ludwigsburg, Tournee durch Japan u.a.

Er sang bereits unter der Stabführung von Leonard Bernstein und Lord Yehudi

Menuhin und arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Donald

Runnicles, Abbado, Adam Fischer, Daniele Gatti, Leopold Hager, Heinrich Hollreiser,

Isaak Karabtchevsky, Jan Latham-Koenig, Fabio Luisi, Seiji Ozawa, Ulf Schirmer,

Peter Schneider, Giuseppe Sinopoli, Horst Stein, Jeffrey Tate, ,Franz Welser-Möst,

Christian Thielemann, Philippe Jordan u.a.

Der an der Wiener Hochschule für Musik ausgebildete Sänger (Diplom mit

Auszeichnung) ist Preisträger zahlreicher Musikwettbewerbe. Er beherrscht neben

den wichtigsten Opern- und Operettenpartien seines Faches auch ein umfangreiches

Konzertrepertoire. Große Erfolge feierte Benedikt Kobel an der Wiener Staatsoper

als Henry (Schweigsame Frau), Flamand (Capriccio), Rinuccio (Gianni Schicchi),

Tamino (Zauberflöte), auch an der Wiener Volksoper und als Andres (Wozzek) u.a.

bei mehreren Italien Gastspielen. Zur Zeit singt er Partien wie Jaquino (Fidelio),

Valzacchi (Rosenkavalier), Goro (Butterfly), Edmondo (Manon), Dr. Cajus (Falstaff),

Monostatos, u.v.a.

An der Wiener Staatsoper bisher über 1350 Vorstellungen in 95 Partien,

Träger des goldenen Ehrenringes und seit 2018 des Titels „Kammersänger“.

In den letzten Jahren auch verstärkte zeichnerische Tätigkeit: Ausstellungen,

Veröffenlichungen in Printmedien, 5 Bücher.


© Michael Pöhn