Attilio Glaser

Der Tenor Attilio Glaser debütierte in der Spielzeit 2018/19 als Duca di Mantova in Verdis Rigoletto an der Deutschen Oper Berlin und übernahm diese Partie kurzfristig an der Wiener Staatsoper. Ein weiteres Rollendebüt feiert er noch in dieser Spielzeit in der Titelpartie in Mozarts La clemenza di Tito am Stadttheater Klagenfurt. Als Walther von der Vogelweide kehrte er an an die Dutch National Opera zurück, an der er bereits 2017 sein Hausdebüt als Narraboth in der Salome von Richard Strauss gab. Im November 2017 debütierte Attilio Glaser in der Titelrolle in Massenets Werther am Stadttheater Klagenfurt, an der Oper Frankfurt und am Opernhaus Zürich. Für seine Interpretation dieser Rolle in Klagenfurt ist er für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2019 als Beste männliche Hauptrolle nominiert. Als Ismaele in Verdis Nabucco gab er in der Spielzeit 2015/2016 an der Deutschen Oper Berlin sein Debüt, wo er seither als Tamino in Mozarts Die Zauberflöte, Alfredo in Verdis La traviata und Narraboth in Strauss’ Salome zu hören war – 2018 folgte hier sein erster Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni.

2014 debütierte Attilio Glaser am La Fenice in Venedig als Alfredo in Verdis La traviata und als Fenton in Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor an der Opéra de Lausanne.


In der Spielzeit 2019/20 wird Attilio Glaser am Teatro alla Scala den Da-Ud in Die ägyptische Helena unter der Leitung von Franz Welser-Möst und den Narraboth in Salome unter Riccardo Chailly singen. An der Deutschen Oper Berlin gibt er sein Rollendebüt als Rodolfo in La Bohème, ehe er als Wilhelm Meister in Ambroise Thomas‘ Mignon an die Oper Frankfurt zurückkehrt.


Zudem widmet sich der Künstler intensiv dem Konzertgesang: mit Bachs h-Moll-Messe und Weihnachtsoratorium, Beethovens Missa Solemnis und Symphonie N° 9, Dvořáks Requiem und Stabat Mater, Gounods Cäcilienmesse, Händels Judas Maccabaeus, Messias und Saul, Haydns Die Schöpfung, Mendelssohns Elias, Lobgesang und Paulus, Mozarts Großer Messe in c-Moll und Requiem, Saint-Saëns Oratorio de Noël, Schumanns Das Paradies und die Peri sowie Verdis Messa da Requiem.

Attilio Glaser war Solist beim Beijing Music Festival, Bergamo Musica Festival, Festival Beethoven 30° Aniversario del Palau de la Música in Valencia, Holland Festival, Max Reger Musiktagen, Rheingau Musik Festival und den Salzburger Osterfestspielen.

Er wurde von Klangkörpern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Koninklijk Concertgebouworkest, Münchener Kammerorchester, Filarmonica della Scala, Orchestra Filarmonica del Gran Teatro La Fenice, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orquesta de Valencia, Radio Filharmonisch Orkest, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, sowie der Sächsischen Staatskapelle Dresden begleitet und arbeitete mit Dirigenten wie Alain Altinoglu, Andrea Battistoni, Łukasz Borowicz, Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Alexander Liebreich, Zubin Mehta, Ivan Repušić, Ainārs Rubiķis, Donald Runnicles, Markus Stenz, Sir Jeffrey Tate, Christian Thielemann und Lorenzo Viotti.


Foto (c) Simon Pauly